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Hadithen

Die sog. Hadithen basieren auf mündlichen Berichten, die nach dem Tode Mohammeds in Umlauf waren.  Ab dem 8ten Jahrhundert wurden sie bewertet und in großen Sammlungen zusammengestellt, um das Wissen über die sunna des Propheten  zu bewahren.

Sie gelten als Heilige Überlieferung (hadith qudsi).

Die Überlieferungen wurden schließlich in Sammelwerken zusammengefasst. Die bedeutsamsten Sammelwerke für Schiiten sind die 'Vier Bücher'(kutub arbaa). Bei den Sunniten sind es die sechs Bücher(al-kutub as-sitta).

== Heilige Bücher ==

Nach Sure 3:85 erlaubt der Koran keine anderen Religionen : ' Und wer auch immer nach eine andere Religion als den Islam wünscht wird niemals von IHM akzeptiert werden, und er wird danach zu den Verlierern gehören.'

Aber der Koran erwähnt auch frühere Offenbarungen in Kapitel 42:13(as-Sura) : 'Er verordnete für euch die Religion, die Er Noah anbefahl und die wir dir offenbart haben und die wir Abraham und Moses und Jesus anbefohlen haben. Nämlich, in der Einhaltung der Religion treu zu bleiben und euch deswegen nicht zu spalten.' So gibt es keinen wirklichen Grund für Sunniten und Shiiten - aber Jesus anbefohlen, der ein Meister der 5ten Einweihung ist und damit sehr viel höher entwickelt als Mohammed - ob diese Stelle nicht doch an der Überarbeitung des Korans durch die Kalifen liegt..?!

Eventuell 'erlaubt' der Islam auch das Studium der Schriften anderer Religionen, zu denen Gott seine Propheten geschickt habe(Koran, 42:12-16).

Die bevorzugten Juden(Thora 5:43, 5:44; 6:91; 6:154; 7:154) und die Christen werden ebenfalls als 'Schriftbesitzer' (ahl al-kitâb) bezeichnet. "Frag die Kinder Israels, wie viele Beweise wir ihnen gegeben haben. Und wer Allahs Wohlgefallen austauscht, nachdem es zu ihm gekommen ist - dann ist Allah in der Strafe streng. (Sure al-Baqara, 211)

Die vier im Quran namentlich genannten Bücher sind der Tawrat, der Moses(Musa) offenbart wurde, der Zabur, der Dawud offenbart wurde, der Injil, der Jesus offenbart wurde, und der Koran, der Mohammed offenbart wurde. Andere erwähnte Bücher sind die Schriftrollen von Abraham (Ṣuḥuf Ibrāhīm), das Buch des Johannes des Täufers (Kitāb Yaḥyā) und die Schriftrollen des Moses (Ṣuḥuf Mūsā).

Offensichtlich hörte Mohammed nie von viel höheren Ebenen des Göttlichen als Allah (Ishvara), der nur der Schöpfergott  der niedrigsten spirituellen Ebene ist - und der Welten darunter. Nach dem Islam kann man ja auch nur  ein 'Freund Allahs' und nicht mit Allah eins werden, gleichbedeutend mit der Stufe 17 des universellen Pfades.

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