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Die Universelle Lehre - gewidmet den Menschen wahren guten WillensDie Universelle Lehre - gewidmet den Menschen wahren guten Willens

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Islam und Sufismus

I S L A M ( Inch Allah )

 

Muhammad (Abū l-Qāsim Muḥammad b. ʿAbd Allāh b. ʿAbd al-Muṭṭalib b. Hāšim b. ʿAbd Manāf al-Qurašī;), der Gründer der islamischen Religion, wurde ca. 570 in Mekka geboren und starb 632 in Medina.

Im Koran wird Muhammad in Sure 33, Vers 40 als 'das Siegel der Propheten' bezeichnet, was oft fälschlicherweise ausgelegt wird, er sei der letzte aller von Allah gesendeten Propheten. Ein anderer Titel ist Fürst der Schöpfung (seyyid-un-ka'inat) . Die Sure 47 handelt ebenfalls über ihn.

Die Sira von Ibn Ishaq ist das diesbezüglich älteste Werk zur Darstellung des Lebens von Mohammed.

Mohammeds Vater Abd Allah ibn Abd al-Muttalib starb, bevor Mohammed geboren wurde. Seine Mutter Aminah starb, als Mohammed sechs Jahre alt war. Der Waise wurde in die Obhut seines Großvaters, des Obersten des Haschim-Clans, gebracht.

Nach dem Tod seines Großvaters wurde Mohammed von seinem Onkel Abu Talib aufgezogen. Mohammed arbeitete in seiner Jugend zuerst als Schafhirte. Er wurde Mitglied des Stamms der Quraisch, des führenden Clans in Mekka, und zog dann in den Haushalt des als Händler tätigen jüngeren Bruders seines Vaters. Während einer Reise mit seinem Onkel nach Syrien soll Mohammed dem christlichen Mönch Bahera begenet sein.

Gegen 595 bot ihm seine damalige Arbeitgeberin, die 15 Jahre ältere  Kaufmannswitwe Chadidscha bint Chuwailid aus dem Stamm der  Quraisch, von der er seine Tochter Fatima hatte, die Heirat an, wodurch Mohammed  finanzielle Unabhängigkeit und soziale Sicherheit erlangte. Nach deren Tod soll er 12 weitere Frauen geheiratet haben, die als Mütter der Gläubigen (umm-ul-muminin) bezeichnet werden.

== Mohammed als Mystiker ==

Mohammed pflegte jährlich einen Monat auf dem Berg Hira in der Nähe von Mekka zwecks Buße  und Meditation zu verbringen. Gegen 610 soll ihm nach eigenem Bekunden  der Erzengel Gabriel (Dschibril, Jibril) im Traum erschienen sein, und er soll dort seine erste Offenbarung in einer Höhle erhalten haben.

Die Offenbarung kam in einer Zeit als Muhammad nach Einsamkeit suchte. Er erhielt nach seiner Darstelllung vom Engel Gabriel ('Jibril') den ersten Teil des Heiligen Qu´ran  und erfuhr erste große Schmerzen und befürchtete zu sterben. Muhammad wurde dann dazu angewiesen, den Namen Gottes zu rezitieren, dazu der Anfang der Sure 96, Verse 1–5: Trage vor im Namen deines Herrn, der  den Menschen aus einem Blutklumpen erschuf ! Trag vor, denn dein Herr ist im Guten unübertrefflich, der durch das Schreibrohr nahe brachte, den Menschen lehrte, was er nicht wusste!"

Nach dieser ersten Offenbarung kamen eine Zeit lang keine neuen Offenbarungen. Dann kamen sie zurück und weiter für den Rest seines Lebens. Die Enthüllungen veränderten ihren Stil während der 22 Jahre von mehr poetisch zu mehr prosaisch, und auch inhaltlich, mit Warnhinweisen darauf, was kommen werde, wenn sich die Menschheit nicht in ihren Vorschriften und Regeln des Verhaltens auf den Willen Gottes einstellen werde.

Schon zu Lebzeiten Mohammeds gruppierten sich um ihn in Medina die sogenannten Ahl as-Suffa ('Leute des Schattendachs'), die in erzwungener oder freiwilliger Armut lebten.

Der Koran (al-qurʾān ‚ die Lesung , Rezitation), das heilige Buch des Islam, umfasst 114 Suren (Kapitel). Er ist in einer  Reimprosa(Arabisch als Sadsch bezeichnet) abgefasst und bezieht sich an vielen Stellen auf eigene andere Stellen. Der Koran enthält allerdings eine Reihe befremdlicher Äusserungen, die die Stellung des 'alleinigen Propheten Allahs' wackeln lassen. Auch ist die Presentation der Inhalte reichlich grob und chaotisch, und sie führt den Gläubigen kaum auf den Pfad zu  Allah, sofern dieser den Gläubigen überhaupt bei sich wünscht....

Die fünf Grundpfeiler (Arkan, Kissen) des Glaubens werden dort besonders hervorgehoben :

1. Das Glaubensbekenntnis mit Bekenntnis zu Allah als alleinigem Gott (Schahada, Tašahhud)
2. Das Pflichtgebet (Salat) - fünfmal täglich in ritueller Reinheit (derartig kaum durchführbar)
3. Wohltätigkeit üben - für Arme und für Menschen, die wegen ihres Glaubens in Not geraten sind
4. Das Fasten (Saum)
5. Die Pilgerfahrt nach Mekka (Hadsch)
(und nicht wie heutzutage Einfluss, Geld und Beziehungen...)

Die essentiellen Glaubensinhalte sind in der Sure 2, Vers 285 aufgelistet :

  1. der Glaube an Gott
  2. an seine Engel
  3. an seine Bücher
  4. an seine Propheten
  5. an das jenseitige Leben
  6. an die Vorherbestimmung, ob gut oder schlecht

Mohammed gelang es dann sogar, die nach islamischer falscher Darstellung  gemäß Sure 22/26 von Adam erbaute und vorher als Heiligtum der lokalen Gottheit Hubal des Dschāhilīya verwendete Kaaba (Sure 3, Vers 96–97) umzufunktionieren. Die heutige Kaaba ist ein Neubau aus dem 14ten Jahrhundert. Der Besuch der Kaaba und die zeitweilig gleiche Versammlung festigt zwar die islamische Gemeinschaft. Sie führt aber nicht zu der seelischen Entwicklung, die zum eingehen in das Paradies nötig ist, für die u.a. eine Transformation der Vitalnatur notwendig ist.

Die ungeläuterte  Sexualität  ist heute (es offenbarte sich wieder bei Demonstrationen - die Taliban haben ihr eigenes dominantes Verständnis...) im Orient ein ungelöstes Problem. Zur Zeit Mohammeds herrschte ein dekadentes Kalifentum mit Harems.

Sie wird im Islam trotz Verboten kaum als wie anderes  'vom Satan kommendes' verstanden. Die Bevölkerungsexplosion im Iran, in Pakistan und in Bangladesch, wo 100 Millionen auf der Fläche des Saarlandes 'leben', spricht für sich. Zudem wurden in Tibet und China grossflächig die Wälder abgeholzt und eine verstärkte Beweidung betrieben, wodurch in den angrenzenden Gebieten weniger Regen fällt, was sich bis in die südliche Sahara negativ auswirkt. Der Nährboden für den Extremismus in den islamischen Staaten setzt sich aus Perspektivlosigkeit, Unterdrückung und Ungerechtigkeit zusammen.

Heute sehen die Schiiten, also die Anhänger der Schia, Alī ibn Abī Tālib, den Schwiegersohn und Vetter des Propheten Mohammed, als den von ihm designierten Nachfolger (Kalif) und Imam an und nehmen die Nachfolge in Anspruch, was von einem steinzeitlichen Religionsverständnis zeugt, bei dem Religion über Gene vererbt wird - ohne dass eine wirkliche Spiritualität im Hintergrund der Nachfolge besteht. Das logische Ergebnis ist eine veräusserlichte Religion ungeeigneter Anhänger.

Die grössere Gruppe der Sunniten stellt einen Zweig des Islams dar, der dem von Abu Bakr gegründeten Kalifat entstammt. Hinter den Rivalitäten zwischen den Gruppierungen verbergen sich heute neben fehlender Bildung und Positionskämpfen auch finanzielle Probleme, die durch Kriege und wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungsentwicklung bedingt sind. Heute sind einige islamische Länder besonders aus Tourismusgründen bemüht den Besuch von Mekka zu fördern.

Ein bekanntes Argument ist hier : Wenn Schiiten und Sunniten um den Segen Allahs bitten: Für wen sollte Allah sich entscheiden?


Innerer Islam

Genau wie andere Weltreligionen hatte auch der bald  in äußerlichen Ritualen und Regeln erstarrte Islam anfänglich seine geheimen inneren Übungssysteme (für seelisch reife Eingeweihte).

Die Spiritualität entwickelte sich später parallel zum offiziellen erstarrten Islam im dort wenig erwünschten und entsprechend bekämpften  Sufismus. Daneben entstanden  auch einige gnostische Gruppierungen der Schia wie die Ismailiten, die Aleviten, die Nusairier und die Drusen.

"Der Tag wird sicher kommen, wenn Du vertrauensvolle Männer und Frauen sehen wirst, die wahren Gläubigen, die vorwärts marschieren, mit einem Licht das vor ihnen hergeht, und die Lichter in der rechten Hand tragen. Eine Stimme wird ihnen erklären : Erfreuet euch der guten Nachrichten ! Heute werdet ihr die Gärten der fliessenden Ströme betreten, in denen ihr für immer leben werdet. Das wird der höchste Triumph sein."  ( Qur'an, Al-Hadid, Surah 57:12-); (Anm.: Das Eingehen entspricht der Stufe 17 der U.Lehre.)

Dies deutet auf verlorene spirituelle Übungen hin, zu denen die bekannten Übungen der albanisch - türkischen sufistischen Bektaschi-Derwische zählen, die im Koran versteckt (..;alam;...;na) wurden. Sie sind allerdings erst für fortgeschrittene Schüler der Stufe 12 der Universellen Lehre geeignet.[2]  Freiherr von Sebottendorf, der 1945 in Istanbul umgekommene Gründer des unrühmlichen Thule-Ordens, brachte sie nach Westeuropa, wo er sie publizierte.

Auch sind Übungen bekannt, bei denen der Schüler einen Kreis um sich herum in den Sand zieht. Dann spreizt er die Finger der rechten Hand und legt den Handteller auf das rechte Ohr und meditiert über die "Stille" des rechten Ohrs(Muraqaba), was aber schon in Richtung Sufismus geht.
 
Mohammeds Himmelfahrt (Miʿrādsch) hat drei  Überlieferungsvarianten :
1. Himmelfahrt  von einem Ort im Kaaba-Heiligtum in Mekka über eine Leiter in den Himmel
2. Himmelfahrt wie  in "The Bokhari" (Vol.15, S. 3615) geschildert, wo Mohammed mit einem "Weissen Pferd" auf den "heiligen Berg" zu ALLAH geritten sein soll(Sure 17:1), dort die 10 Propheten getroffen habe, und dann wieder zurückgekehrt sei.[4]
3.  Kombination der  koranischen Reise nach Jerusalem (bait al-maqdis) mit anschließender Himmelfahrt (miʿrādsch) von Jerusalem aus. Sie taucht mit inhaltlichen Varianten im Hadith, in der Koranexegese, in der islamischen Geschichtsschreibung und in den  Prophetenlegenden (Qiṣaṣ al-anbiyāʾ) auf.
 
Dieser Ritt  wäre nicht anderes als eine Beschreibung der Stufe 14 des universellen Pfades : Der heilige Berg ist dabei gleichzusetzen mit dem Berg Sinai oder dem Berg Zion der Bibel, dem ersten Emporstreben ins Göttliche und dem Beginn der Samadhistufe der Spiritualität.

Das weisse Pferd  ist das gleiche Pferd, das dann letztendlich im Waite-Tarot auf der Karte 19 zu sehen ist. Es steht hier  als Symbol für die Kraft der spirituellen Alliebe, die nicht mit den Gefühlen und Begierden menschlicher Liebe verwechselt werden sollte, auch nicht mit  der Hingabe im Bhakti-Yoga, die höchstens einen Funken davon erhascht.

Die zehn Propheten "künden" von Allah. Sie sind seine Emanationen, vergleichbar mit den kabbalistischen 10 Sephiroth, deren Erscheinen ein "Blitz ohne Ende" ist.
Moses empfängt auf dem Sinai die Tafeln mit den 10 Geboten, die auch auf dem Haupt einiger Pharaon(-innen) zu sehen ist.
 
Eine Himmelsleiter wurde vorher schon im ägyptischen Totenbuch Kap. 98 erwähnt, die unter der Obhut des Sonnengottes Re stand und Osiris gehörte.
Jakob sieht in einer Traumvision nach Genesis 28,11 während seiner Flucht vor Esau von Be’er Scheva nach Harran eine Himmelsleiter ( hebr. סֻלָּם sullām), die auf der Erde steht  und deren Spitze  in den Himmel reicht. Auf ihr sieht er  die Engel auf- und niedersteigen (Gen 28,12), und oben  steht der Herr (JHWH).
Daneben ist nur die Jakobsleiter des Johannsevangeliums (Joh 1.51) bekannt.
 
* In der viel früheren jüdischen Merkaba-Literatur werden ähnliche und auch viel höhere Himmelsreisen (z.b. Henoch) beschrieben. Hat Mohammed sich hier angelehnt ?
 
Mohammeds obige angebliche Vision lässt auf jüdisch-mosaische Einflüsse schliessen, und die geschickte Erwähnung von Jerusalem führte dazu, das dieses so das dritte islamische Hauptheiligtum wurde und sich der Einfuss des Islam wie gewünscht nach Norden ausdehnte...
 
Ich vermische das absichtlich etwas, weil die meisten fanatisch-religiösen Mohamedaner anmassenderweise oder auch gutgläubig meinen, nur zu Ihnen sei ein Prophet Allahs gekommen (abgesehen davon dass eine so veräußlichte Religion nicht ins sog. Paradies führt - genausowenig wie das erstarrte Christentum).
 
Ein verbreitetes Kalma ist "Es gibt keinen Gott außer Allah, und Muhammad ist sein Botschafter", das im Koran aber nur  in 3:2 "Es gibt keinen Gott außer Allah" und anderweitig in 48:29 mit "Muhammad ist Botschafter Allahs" getrennt belegt ist.

Andererseits beziehen sich sowohl der Islam als auch die Juden auf Abraham, zu denen Jesus, dessen Kreuzigung im Islam nicht allgemein anerkannt wird(Sure 4:157), sagte, selbst die Pharisäer fasteten und hielten die Gebote nur zum Schein, und ihr Vater sei nicht Abraham sondern der Satan (da ihnen die spirituelle Entwicklung völlig fehlte, welche natürlich nicht durch Einhalten von Geboten und Fasten allein erlangt werden kann sondern nur durch Entwicklung der spirituellen Seele.)
Das "heilige Volk" Gottes" ist innerlich heilig transfiguriert und spirituell entwickelt, unabhängig von der betreffenden Religion.

Der Jihad
 
Der veräusserlichte Islam erlangte durch das falsche Verständnis des Jihad unter Berufung auf Koranvers 4, 95  u.a. einen schlechten Ruf als gewalttätig, d.h. nicht nur wegen Al-Qaida sondern auch wegen vergangener Kriegszüge bis nach Indien und der ehemaligen Piraterie im Mittelmeer. 
 
Im Sufismus hat der 'große Djihad' die Bedeutung einer grossen Reinigung auf dem Pfad.
Al-Ghazali gab dem Jihad seinerzeit eine neue zusätzliche Bedeutung: Nicht nur der Kampf auf dem Schlachtfeld sei Dschihad, sondern auch der Kampf gegen das eigene niedere Ich (an-nafs al-ammara).

"Wer auch immer kämpft(jaahada), er kämpft nur für sein eigenes Selbst"(29:6)."
Der "Jihad" dient der "Verteidigung gegen die Feinde und den Teufel" (derjenige auf der Tarotkarte 15, die ja auch dem Pfad des Kriegers entspricht).
Der wahre "heilige Krieg(Jihadun-Nafs)" mit der Option des "Eingehens in das Paradies" ist in Wirklichkeit der lange Pfad der Stufe 15 der Universellen Lehre (u.a. auch für eigene Wahrheit und Gerechtigkeit).

In bisherigen weltlichen "Heiligen Kriegen" bis nach Indien nutzten die Führer eines verweltlichten Islam nur die Intoleranz und den Fanatismus von unentwickelten und gutgläubigen Anhängern  für sich aus (vergleichbar mit den christlichen Kreuzzügen).
 
Weltliche Versprechungen wie  "mit sieben Jungfrauen im Paradies" (bei Dichtern wie  Ibn Majah erfolgt sogar eine Verheiratung mit 72 intensiv beschriebenen Jungfrauen) sprechen für sich bzw. sprechen nur gezielt bestimmte Begierden bzw. dafür empfängliche spirituell unentwickelte Zeitgenossen an, selbst wenn es sich wie ähnliche Allegorien wie im Tantra handeln würde.
 
In Koran 44:52 steht auch : 'Darin sind Mädchen mit züchtigem Blick, die weder Menschen noch Dschinn vor ihnen berührt haben.' bzw. 52:20. Gelehnt werden sie sein auf gereihten Ruhekissen. Und wir werden sie mit schönen, großäugigen Mädchen vermählen. (Kissen haben im arabischen die Bedeutung von Glück und Behaglichkeit im Hause). Andererseits könnte die Huris im Paradies eine Allegorie für den Rebis oder auch für die 'Hesperiden' der Stufe 17 sein.
 
Im Paradies wären also Jungfrauen und nicht Weiber bzw. Triebobjekte für lüsterne unzivilisierte 'Muslims', die z.B. in Afghanistan eine 14köpfige Grossfamilie ohne Existenzgrundlage gründen und manchmal auch vom Rauschgifthandel leben und auf die späteren Probleme der vielen Nachkommen nichts geben - genausowenig wie auf die kranken Rauschgiftkonsumenten.   Was der Gläubige meist  nicht ahnt bzw. weiss ist, daß nur der geläuterte fortgeschrittene Eingeweihte in das Paradies eingeht, der keine sinnlichen Wünsche mehr hat. (Schon 7 Jungfrauen lassen bei vielen Suchern den Wunsch nach einer anderen Religion aufkommen...).


Die IMAME
 
Zwölf Imame sind gemäß dem Athnā‘ashariyyah - Zweig des Shia - Islam und des Alevi - Islam die einzigen legitimen Nachfolger des Propheten Mohammed und damit reine Bewahrer seiner Botschaft.
 
Der 12te Imam war Imam Madhi al-Muntathar (geb. 869 n. Chr ), der auch nichts bewirkte und daher im 'verborgenen noch heute leben soll' und vor dem Ende der Welt erscheinen soll, denn sonst wackelte ja das elitäre Glaubenssystem.....
 
Ein wahrer IMAM(Priester) hat die Stufe 16 des universellen Pfades in sich verwirklicht und ist nicht nur ein geschickter Prediger mit menschlichen Gefühlen und Verstandeslogik und menschlichen Interessen. Aber wie sollte eine solcher aus dem erstarrten Islam entstehen ?
In vergleichbarer Weise unterscheidet auch der Hinduismus zwischen einem Brahmanen, der nur lehrt, und einem Brahmanen, der im Brahman verwurzelt ist.
 
== Allah ==
Die Kaaba - Lehre "Es gibt nur einen Gott, und der ist ALLAH" muss daher auf ein lokales der damaligen Aufnahmefähigkeit einfacher Leute angepasstes Glaubensbekenntnis relativiert werden.
Dieser Gott offenbarte sich (nicht nur) Mohammed durch seine Engel im Rahmen seiner Meditationen.
 
Mohammeds Bewusstsein war viel zu planetar begrenzt, um das Gesamte zu beurteilen oder zu verstehen. Vom Kosmos und von anderen göttlichen Hierarchien wie auf der Sonne  hatte er sicherlich noch nie etwas gehört.
Es sollte besser  universeller lauten : Es gibt auf unserem Planeten nur einen planetaren LOGOS, denn im höchsten Göttlichen  ist alles eins miteinander - bzw. :
Allah ist mit seinen Offenbarungsengeln ist der hier  residierende Schöpfergott (wie Jehova oder der indische Ishvara). Die Art der Offenbarungen spricht allerdings gegen Mohammed.

Dieses Wissen war auch für ungebildete Menschen des Mittelalter viel zu hoch und zu schwer zu verstehen. Deshalb wurde hier die Schöpfergottheit Allah vorgestellt.

Der offizielle Islam versteht sich als Offenbarungsreligion, und das vermittelte Wissen über Allah, seine vier Engel, über die 10 Propheten und Allahs hochzuhaltenden Namen passen nahtlos in die spirituelle Tradition.
Im Buch Hiob und in der Johannesoffenbarung wird ähnliches vermittelt. Die Gottesliebe, die später von Jesus mit der wahren Nächstenliebe gleichgesetzt wurde, findet sich als erstes Gebot im Alten Testament. Sie ist in ihrer wahren Form keine Emotion oder menschliche Zuneigung sondern eine spirituelle Kraft.

Der Madhi
 
Ein Teil des Islam erwartet inoffiziell (Hadithen) den letzten IMAM, den Madhi, den Weiser des Weges, der auch als Reiter auf einem Pferd mit langem Speer dargestellt wird, aber im Koran nicht direkt erwähnt wird.
 
Der Glaube  der Madhi sei der alleinige zweite Prophet ist eine Anmassung, die wieder den Islam herausstellen soll. Diese Lehre mit der Darstellung des Madhi als Reiter auf einem Pferd entstammt wohl dem Zend  Avesta und wurde einfach vereinnahmt und für sich ausgelegt. 
Im viel älteren Zoroastrismus wird der Welterlöser Sosiosh(Zend) bzw. Soshyos (Persisch) ähnlich auf einem weißen Pferd in einem Wirbel von Feuer gehüllt kommen[Avesta (Yast 19:89)].
 
Hier gehen die Erwartungen wild durcheinander, da die Selbstverwirklichung zum Hellsehen fehlt und Gruppeninteressen hineinspielen.

Das Erscheinen des Madhi besteht danach aus zwei Phasen :
1. Erscheinen zu einer Zeit materieller und spiritueller Probleme
2. Wiedererscheinen zu Beginn des Goldenen Zeitalters - nach einer Zeit der Verwüstung und des Wirrwars, dann ein Weltgericht und ein paradiesisches Zeitalter des Friedens.
Natürlich verbindet der Islam damit die einseitige Erwartung, diese begrenzte Religion werde dann die Weltreligion sein. Die planetare Religion eines spirituellen Zeitalters muss aber sehr viel aufgeklärter, umfassender und verinnerlichter mit Übungen wie im Sufismus u.ä. sein. Man denke dabei nur einmal an die zersplitterten veräusserlichten Gruppen, die sich auf Verwandte Mohammeds beziehen und sich bekämpfen(wie in Irland ehemals die Katholiken und Protestanten) und natürlich die Religion gar nicht begriffen haben und Übungen ablehnen.

 

Der Sufismus und die Gottesverwirklichung

Zum Islam wird inoffiziell auch der  Sufismus gezählt, dessen Meister im Westen bekannt wurden. Viele Sufiorden distanzieren sich aber vom offiziellen Islam, wo der Sufismus wenig angesehen ist und auch heftig bekämpft wurde. Als Sufi wird vielfach auch jemand bezeichnet, der sich von der Welt abgewendet hat und ganz den Weg zu Allah beschreitet. Daher hat auch jedes arabische Land seinen eigenen Sufimeister.
 
Allerdings werden die "Visionen Gottes", von denen auch einige Sufis berichten, vom offiziellen Islam  als zweitrangig eingestuft, eine Anmassung, da die spirituell toten Kritiker des etablierten Islam  das mangels eigener Visionen nicht beurteilen können und auch Visionen der Mystiker anderer Religionen bekannt sind.
 
Im geistigen Yoga werden Visionen als unwichtig angesehen. Die Erleuchtungspase beginnt hier erst nach dem Erlöschen der Visionen. Dies lässt auch auf die spirituelle Höhe von Mohammed schließen. Gegenüber Sufimeistern wie Rumi und Kabir mit ihrer Gottesverwirklichung war Mohammed lediglich ein kleines Licht.
 
Wer allerdings einmal einen fundamentalistischen islamischen Betonkopf ohne innere spirituelle Entwicklung und Erfahrungen kennengelernt hat, der sich anerzogen oder aus Anpassungsgründen oder wegen Vorteilsnahme wie Alibiemittel für Machtausübung  oder evtl. sogar aus Furcht hinter der Religion versteckt, versteht die Zusammenhänge und versucht auch keine Reformen, die viel zu grundlegend wären.
 
Literatur