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Die Universelle Lehre - gewidmet den Menschen wahren guten Willens Die Universelle Lehre - gewidmet den Menschen wahren guten Willens

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Die uralten  bis nach Skandinavien verbreiteten Runen wurden in Deutschland durch die Nazis unrühmlich bekannt. Runen können  als Zeichen für  einen Laut geschrieben werden (Alphabetschrift) oder auch als Zeichen stehen für  Begriffe, deren Namen sie tragen.

Es gibt eine Vielzahl von Runen und Runenalphabeten mit bis zu 24 Zeichen,  und die Runen sind genau wie die Tarotkarten vielfach interpretiert worden.

Einzig das von Karl Spiessberger veröffentlichte Alphabeth mit 18 Zeichen stellt die ersten 18 Stufen des Pfades einigermassen verwendbar im Sinne von Einweihungsstufen dar.

Die 18 Runen des Futhork : UR, THORN, OTHIL, Os, RIT, KA, HAGAL, NOT, IS, AR, SIG, TYR, BAR, LAF, MAN, YR, EH, GIBOR (Futhork nach Spiessberger)

Literatur :
* Runenmagie, Karl Spiesberger, Schikowski, R; 1954, ISBN-10: 3877020275 ISBN-13: 978-3877020272
* Runenpraxis der Eingeweihten : Runenexerzitien, Karl Spiesberger, 1982, Schikowski, ISBN-10  3877020704 ISBN-13: 978-3877020708
* Guido List : Das Geheimnis der Runen , 1907
* S. A.  Kummer : Runenmagie, Verlag-dr 

* WIKI zu den Runen

* Wiki über die Armanen-Runen


Als Wiederentdecker des Runentums sind Guido von List, Herman Wirth, Rudolf von Gorslben, E.T. Kurtzahn, B.F. Marby und Sigfried A. Kummer zu nennen. Ludwig der Fromme liess die Runenliteratur ehemals in Flammen aufgehen.

Aus der Vielfalt der Runen hat Karl Spiessberger 18 Runen ausgewählt und mit Zahlworten versehen.

Einer Rune wird neben dem grafischen Symbol jeweils noch ein Laut zugeordnet.

     

12 : Tyr-Rune - des "Schwertgottes"

15 : Man-Rune : Symolisierte das Leben

16 : Yr-Rune : Symolisierte den Tod

 

Germanische Einweihungen

Die alten germanischen Eingeweihten hielten ihr religiöses Wissen auch in der Edda versteckt.

 Einen Saal seh ich heller als die Sonne, mit Gold bedeckt auf Gimils Höhen. Dort sollen die Scharen der Treuen wohnen und immerwährende Wonne genießen '.

Der Kosmos der Germanen hatte drei (astrale) Schichten :

1. Oben haben die Götter bzw. die Asen ihren Sitz(Asgard).
2. In der mittleren Ebene liegt Midgard, die Mittelwelt, wo die Menschen hausen.
3. Darunter ist die Dunkelwelt Niflheim, in der Geschöpfe wie der Neiddrache Nidhögg hausen. Dieser saugt das Blut der Toten und verschlingt die Leichen. Das Totenreich ist gleich nebenan. Dort herrscht Hel, die Tochter von Feuergott Loki.

* Vom Anfang der Welt


In der nordisch-germanischen Mythologie reitet Sigurd sein Pferd Grani, ein Abkömmling von Odins Roß Sleipnir und tötet den Drachen Fafnir mit seinem Schwert Gram('Knochen') und erschlägt dann Regin [ein (astraler) Riese], der den Hort für sich will, und besitzt nun Helm, Ring und Hort(U.L.13).

Odins ist umgeben von seinen Raben Hugin ('Gedanke') und Munin ('Erinnerung') und den Wölfen Geri und Freki ('Gierig' und 'Gefräßig'). Sein Ross ist das achtbeinige Sleipnir, dessen Mutter der Feuergott Loki ist.


Nidhöggr(Nidhögg, Nidhöggur, Nidhogg ; altnordisch Níðhǫggr : der hasserfüllt Schlagende) ist in der nordischen Mythologie ein schlangenartiger Drache, der am Weltenbaum Yggdrasil lebt und die Toten peinigt. Er schädigt dort den Baum unten am Stamm und an den Wurzeln. Er nimmt die Worte entgegen, die ihm das Eichhörnchen Ratatöskr vom Adler in der Krone des Baums überbringt.

Die Prosa-Edda fügt ergänzend hinzu, Nidhöggr lebe zusammen mit vielen Schlangen in der Quelle Hvergelmir, die sich in Niflheim unter der dritten Wurzel des Weltenbaums befindet, und nage dort an der Wurzel des Yggdrasil, der für die menschliche Seele steht.

Die weltumspannende Midgardschlange der nordischen Mythologie beißt sich nach dem Gylfaginning 34, einem Teil der Snorra-Edda, in den eigenen Schwanz und formt so einen Weltkreis. Sie erinnert damit entfernt an den gnostischen Ouroborus.